Mobil mit dem Fahrrad

 

 

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MOBIL MIT DEM FAHRRAD

Die Fahrt zum Bäcker, der Ausflug mit der Familie oder eine mehrtägige Tourenfahrt – Gründe aufs Fahrrad zu steigen gibt es viele. Rad fahren hält körperlich und geistig fit und stellt eine umweltfreundliche Alternative zum Auto dar. Allerdings können die Angst vor Stürzen und das Gefühl, den Verkehrsanforderungen nicht mehr gewachsen zu sein, vor allem bei Älteren die Freude am Radfahren einschränken. Wichtig ist es deshalb, die eigenen Stärken und Schwächen zu kennen, um sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen und (wieder) Freude am Radfahren zu gewinnen. 


Neues Trainingsangebot - Aktion: Fit mit dem Fahrrad

2010 bietet die Unfallforschung der Versicherer (UDV) in Kooperation mit der Landesverkehrswacht Brandenburg e. V. (LVW) erstmals die Aktion "Fit mit dem Fahrrad" an, die sich gezielt an Radler über 50 Jahre richtet. Auf Übungsplätzen trainieren die Teilnehmer in moderierten Kursen Grundlagen und Anforderungen des Fahrradfahrens, um ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten zu verbessern. Das Programm umfasst insgesamt vier Veranstaltungen à drei Stunden. Die Trainingsmodule bauen aufeinander auf, die Veranstaltungen (Kosten pro Termin: fünf Euro) können aber auch einzeln gebucht werden. (Informationsflyer)

Interessenten können sich bei der Geschäftsstelle der Landesverkehrswacht Brandenburg informieren, wo in ihrer Region das Training angeboten wird. www.landesverkehrswacht-brandenburg.de

 

  Titel Broschüre Fit mit dem Fahrrad

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tipps zum Fahrradkauf

  • Heutzutage gibt es moderne Alternativen zum Standardrad: Das so genannte Tiefeinsteiger-Fahrrad erleichtert das Auf- und Absteigen oder das Halten an Ampeln. Das Erwachsenendreirad bietet bei Unsicherheit Stabilität.
  • Fahrräder mit zuschaltbarem Elektroantrieb können bei Bedarf helfen, fehlende Kraft und Beweglichkeit auszugleichen. Der Fachhandel bietet ein stetig wachsendes Sortiment und individuelle Beratung.
  • Gute Fahrradläden bieten eine Sitzknochenvermessung an, um die optimale Sattelform zu ermitteln. Eine gefederte Sattelstütze kann helfen, schmerzhafte Erschütterungen zu vermeiden. Eine waagrechte bis leicht nach vorne geneigte Sattelposition fördert die Durchblutung. Die Höhe des Sattels wiederum sollte immer der Köpergröße angepasst sein.
  • Auch die Gangschaltung sollte sorgfältig gewählt sein: Die Nabenschaltung zeichnet sich durch einen geringen Wartungsbedarf aus und bietet sich dadurch für ein Alltagsrad an. Die klassische Kettenschaltung eignet sich vor allem für sportliche oder als Reiserad genutzte Räder, da sie eine breite und feine Übersetzung sowie gute Bergtauglichkeit auszeichnet. Allerdings verlangt das System viel Pflege und unterliegt einem erhöhten Verschleiß.
  • Und noch eine Empfehlung zur Ausstattung: ein Fahrradkorb oder eine Gepäcktasche für den Transport von Einkäufen, extra breite Reifen für einen verbesserten Halt auf der Straße und Federungskomfort sowie Rückspiegel zur besseren Einsicht in das Verkehrsgeschehen.