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Mobil mit dem Fahrrad

Mit dem Fahrrad unterwegs in Brandenburg © JouJou / pixelio

© Rainer Sturm / pixelio

Die Fahrt zum Bäcker, der Ausflug mit der Familie oder eine mehrtägige Tourenfahrt – Gründe aufs Fahrrad zu steigen gibt es viele. Radfahren hält körperlich wie geistig fit und stellt eine umweltfreundliche Alternative zum Auto dar.

Allerdings können die Angst vor Stürzen und das Gefühl, den Verkehrsanforderungen nicht mehr gewachsen zu sein, vor allem bei Älteren die Freude am Fahren einschränken. Wichtig ist es deshalb, die eigenen Stärken und Schwächen zu kennen, um sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen und wieder Freude am Rad zu gewinnen.

Neues Trainingsangebot – Aktion: Fit mit dem Fahrrad

2010 bot die Unfallforschung der Versicherer (UDV) in Kooperation mit der Landesverkehrswacht Brandenburg e. V. (LVW) erstmals die „Aktion: Fit mit dem Fahrrad“ an, die sich gezielt an Radler über 50 richtet. Auf Übungsplätzen trainieren die Teilnehmer in moderierten Kursen Grundlagen und Anforderungen des Fahrradfahrens, um ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten zu verbessern. Das Programm umfasst insgesamt vier Veranstaltungen à drei Stunden. Die Trainingsmodule bauen aufeinander auf, die Veranstaltungen (Kosten pro Termin: 5 Euro) können aber auch einzeln gebucht werden. (Siehe Informationsflyer am Ende der Seite)

Interessenten können sich bei der Geschäftsstelle der Landesverkehrswacht Brandenburg informieren, wo in ihrer Region das Training angeboten wird.

Fahrradtraining mit dem ADFC Berlin

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) bietet in Berlin regelmäßig Fahrradsicherheitskurse für Erwachsene an. Wer sein Fahrrad längere Zeit stehen gelassen hat, ist hier exzellent aufgehoben. Die Kurse finden von Mai bis September statt.

Tipps zum Fahrradkauf

Heutzutage gibt es moderne Alternativen zum Standardrad. Das sogenannte Tiefeinsteiger-Fahrrad erleichtert das Auf- und Absteigen oder das Halten an Ampeln. Das Erwachsenendreirad bietet Stabilität bei Unsicherheit.

Fahrräder mit zuschaltbarem Elektroantrieb können bei Bedarf helfen, fehlende Kraft und Beweglichkeit auszugleichen. Der Fachhandel bietet ein stetig wachsendes Sortiment und individuelle Beratung.

Gute Fahrradläden bieten eine Sitzknochenvermessung an, um die optimale Sattelform zu ermitteln. Eine gefederte Sattelstütze kann helfen, schmerzhafte Erschütterungen zu vermeiden. Eine waagerechte bis leicht nach vorne geneigte Sattelposition fördert die Durchblutung. Die Höhe des Sattels sollte immer der Körpergröße angepasst werden.

Auch die Gangschaltung will sorgfältig gewählt sein: Die Nabenschaltung zeichnet sich durch einen geringen Wartungsbedarf aus und bietet sich dadurch für ein Alltagsrad an. Die klassische Kettenschaltung eignet sich vor allem für sportliche oder als Reiserad genutzte Räder, da sie sich durch eine breite und feine Übersetzung sowie gute Bergtauglichkeit auszeichnet - Allerdings verlangt das System viel Pflege und unterliegt einem erhöhten Verschleiß.

Noch einige letzte Empfehlungen zur Ausstattung: Ein Fahrradkorb oder eine Gepäcktasche für den Transport von Einkäufen, extra breite Reifen für einen verbesserten Halt auf der Straße und Federungskomfort, sowie Rückspiegel zur besseren Einsicht in das Verkehrsgeschehen.

ADFC Fahrsicherheitskurse für Erwachsene

GDV - Die deutschen Versicherer

Landesverkehrswacht Brandenburg

(Fotos: © JouJou / pixelio)

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