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Gut in Form

Fahrradfahrer © Rainer Sturm / pixelio

Verkehrsteilnehmer müssen viele Informationen verarbeiten. Nur wer sie schnell entschlüsselt und die Verkehrssituation richtig erfasst, kommt sicher ans Ziel.

Die Sehkraft

Dabei werden etwa 80 bis 90 Prozent aller Sinneseindrücke von den Augen aufgenommen. Doch auch das Gehör und externe Faktoren wie Medikamente haben einen entscheidenden Einfluss auf die Teilnahme am Straßenverkehr.

Nur wer richtig sieht, sieht alles richtig. Die Augen müssen im Straßenverkehr ständig Höchstleistungen vollbringen. Im Laufe des Lebens nimmt die Sehkraft jedoch ab. Dieser schleichende Prozess ist den meisten Verkehrsteilnehmern allerdings gar nicht bewusst. Ein regelmäßiger Sehtest beim Optiker oder Augenarzt sollte deshalb selbstverständlich sein.

Das Gehör lenkt den Blick

Auch das Hören spielt für die Sicherheit im Straßenverkehr eine bedeutende Rolle. Das Gehör unterstützt das Auge dabei, Warnsignale aufzunehmen und Gefahren zu erkennen. Deshalb sind alle Verkehrsteilnehmer, auch Fußgänger, auf ihr Hörvermögen angewiesen. Schließlich müssen zum Beispiel Rettungswagen, Polizei und Feuerwehr so schnell wie möglich bemerkt und lokalisiert werden. Regelmäßige Untersuchungen beim Hörgerätakustiker helfen, einsetzende Schwächen rechtzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Die Tests führen viele Hörgerätakustiker sogar unverbindlich durch.

Unter Medikamenteneinfluss unterwegs

Viele ältere Menschen sind regelmäßig auf Medikamente angewiesen. Diese haben jedoch Wirkungen und häufig auch Nebenwirkungen, die die Teilnahme im Straßenverkehr beeinflussen.

Benommenheit, Müdigkeit und verengte Pupillen sind Symptome, die das Reaktionsvermögen einschränken. Und dies gilt für verschreibungspflichtige Arzneimittel ebenso wie für rezeptfreie Präparate.

Das persönliche Empfinden täuscht oft über die eigene Fahrtüchtigkeit. Gerade bei der Kombination mehrerer Medikamente sind Wirkung und Dauer der Beeinträchtigung nur schwer abzuschätzen.

Für weitere Sicherheit sorgt ein Gespräch mit dem Arzt oder Apotheker über eine mögliche Fahr(un)-tüchtigkeit.

TIPPS:

- Gehen Sie regelmäßig zum Sehtest und prüfen Sie auch Ihr Dämmerungssehen.

- Hinterlegen Sie eine Zweitbrille im Handschuhfach.

- Lassen Sie Ihre Hörfähigkeit in festen Abständen von einem Arzt oder Hörgerätakustiker prüfen.

- Vermeiden Sei zusätzliche Geräuschquellen im Auto, z.B. das Autoradio.

- Halten Sie sich körperlich und geistig fit. Das stärkt Konzentration und Koordination.

- Sprechen Sie Ihren Arzt oder Apotheker auf die Verträglichkeit und Wechselwirkungen verschiedener Medikamente an.

Ausführliche Informationen zur Gefahr von Medikamenteneinfluss im Straßenverkehr finden sich auch auf der Website des Deutschen Verkehrssicherheitsrats.

Website des Deutschen Verkehrssicherheitsrats

(Fotos: © Rainer Sturm / pixelio)

 

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